Dienstag, 3. Dezember 2013
Gratuliere!
Ragen Chastain hat ihren Marathon geschafft. Hier ist ihr Bericht. Das ist eine ganz neue Dimension von 'verdammt einsam im Mittelteil' -- obwohl sie nie alleine war.

Ich bin richtig heftig beeindruckt!

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Donnerstag, 28. November 2013
Daumen drücken!
Ragen Chastain läuft ihren Marathon jetzt am Sonntag in Seattle.

Ich drücke ihr alle Daumen und Fußzehen!

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Montag, 1. April 2013
Montag, 1. April


5,5 km zu Fuß laufen bzw. walken: erst die Ruinen einer karolingischen Kaisepfalz ansehen, dann zu den Resten einer Wasserleitung aus der Zeit in den Wingerten oberhalb der Pfalz gehen und wieder zurück. Die ersten 5k des Jahres, und der bisherige Rekord bei meiner 100-Tage-Challenge.

Mit der es dann bei diesem Post in den Kommentaren weitergeht.

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Samstag, 9. März 2013
Sportler
Kurze Ansage von Ragen Chastain: Wenn wir laufen, sind wir Läufer, wenn wir einen Sport betreiben, sind wir Sportler. Auch wenn wir nicht unbedingt gewinnen.

Dazu muß ich sagen, eine Lauftrainerim zu haben, ist schon inspirierend (sie zitiert ihre, in dem Artikel). Auch wenn es "nur" meine Schwester mit ihrem Rennkinderwagen ist.

Die sind da übrigens ALLE krank und haben Magen-Darm; ich wünsche gute Besserung!

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Samstag, 2. März 2013
Tag 30
Hanne Blank hat einen Blogpost darüber, wie sie mit ihrer eigenen 100-Tage-Challenge dasteht. Sie hat wohl am Anfang ziemlich durchgehangen wegen großer Erkältung.

Da geht es mir deutlich besser - ich habe erst einen einzigen Tag ausgelassen wegen dem Großen Crosstrainer-Muskelkater von 2013. Das war so ein epischer, der verdient den Extra-Namen. Meine beste Freundin hat sich diese Woche in der Muckibude auch angeguckt, was ich da getan habe, es selbst ausprobiert, und hinterher erklärt, ich müsse mich mit dem Ding bewegen, nicht gegen das Ding; wenn man es erst mal in Schwung gebracht hat, gehe es von selbst. Wirklich schlauer bin ich davon aber auch nicht; ich müsste es halt mit Anleitung nochmal versuchen. Aber für sowas bin ich nicht wild genung darauf, auf einem Crosstrainer zu zappeln. Ich werde das Biest in Zukunft einfach vermeiden, fertig.

Was mich an der 100-Tage-Challenge gerade beschäftig, ist zum einen, dass jeder Tag eben einzeln zählt. Egal, was man an einem Tag gemacht hat, ob ich 3 km gelaufen bin (Rekord bisher) oder gar nix, am nächsten Tag zählt alles neu, das Pedometer steht auf Null, die Übung besteht darin, jeden Tag von vorne anzufangen. Ich kann nicht einen Tag 2,5 km laufen (wie gestern) und mich dann heute drauf ausruhen. Heute ist ein neuer Tag. Ich gehe gleich los, zur erweiterten B.-Platz-Runde, und einkaufen, was 1,2 km sein werden. Ich kenne inzwischen die Länge der Standardstrecken und rechne die jeweils gelaufenen Teilstücke am Ende des Tages zusammen. Es hat was, sich der Wege bewusst zu sein, die man zurücklegt.

Der zweite Punkt ist, wie viel besser doch alles ohne rasende Massen an Schnee und Eis und Rollsplit und generellem Bäh unter den Füßen ist. Ich komme nicht so recht voran, wenn ich bei jedem Schritt immer ein bisschen den Boden unter meinen Füßen anzweifle. Viel besser ist es, zu wissen, hier stehe ich, das sind meine Schuhe, und jetzt gehe ich los, ohne ständig ein potentielles Unheil zu erwarten.-


P.S.: So, wieder da -- 1.2 km absolviert, und ein Smoothie vom Alnatura habe ich auch mitgebracht.

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Samstag, 23. Februar 2013
Die am schnellsten wachsende Sportart der Welt...
... nennt diese Sendung von BBC Radio Scotland das Roller-Derby.

Ich kenne auch eine Engländerin, die in New York lebt und das auch macht. Ich glaube ja nicht, dass ich das wirklich mal ausprobiere, aber klasse finde ich die Idee schon...

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Freitag, 22. Februar 2013
Das wolltet ihr zwar gar nicht wissen...
... aber es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Laufband und einem Crosstrainer, und die Differenz ist ein fieser Muskelkater im Glutaeus Maximus.

Au au au au au!

Nie wieder Crosstrainer!

PS: Es ist schon Freitag, und es tut immer noch weh!

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Freitag, 1. Februar 2013
100 Tage
Also, ich habe mich bei der 100-Tage-Challenge bei Hanne Blank eingeschrieben (und lese ihr Buch, das ich besprechen werde, wenn ich damit durch bin), und irgendwo will ja auch festhalten, wie ich damit zurechtkomme und was ich mir so dabei denke.

Jeden Tag 1 km zu Fuß gehen: an normalen Arbeitstagen ist das sowieso drin, weil es von der Trambahn zum Büro und zurück je gut 700 Meter sind. An anderen Tagen werde ich mir was zum Hinlaufen suchen, oder einfach eine Standard-Runde walken. Und jeden Tag nehme ich mein Pedometer mit und lese es ab, wenn ich heimkomme.

Und trage es hier ein -- in einem Kommentar, sonst wird der Blog etwas langweilig.

Heute war ich mit meiner besten Freundin bei IKEA; wir sind zum Ostbahnhof gelaufen, und dann von EADS zu IKEA. Mein Pedometer sagt, ich sei 8585 Schritte gegangen, was sich zu 4,7 km summiert. Ich staune immer wieder, wie aufwändig und zeitraubend so ein IKEA-Ausflug doch immer wieder ist. Wenigstens habe ich wieder eine helle Lampe, bei deren Licht ich auch stricken kann.-

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Donnerstag, 29. November 2012
Das Dilemma 'Dick beim Sport'
... wird in diesem Artikel (bei Jezebel, auf Englisch) schön zusammengefasst.



Problem Nr. 1: Genau so, wie sie es sagt. In der Muckibude ist man als Dicke an einem Ort, wo (fast) alle verzweifelt daran arbeiten, nicht so zu sein wie man selbst, und natürlich nehmen sie an, man wolle nicht-man-selbst werden. Das nervt. In meiner Muckibude hatten die Trainer neulich eine von oben verordnete Freundlichkeits- und Ansprechoffensive, da kam zweimal einer vorbei und wollte mir ungefragt Diättips geben. Jeder Dicke will abnehmen, glauben die immer noch, und wenn er Sport macht, erst recht.

Problem Nr. 2: Wird illustriert von meinem letzten Post: 'Das will doch keine sehen!' Dicke werden vom Sport abgehalten, weil keiner die Speckrollen in engen Sportklamotten energisch wabbeln sehen will. Es gibt genug dicke Blogger, die berichten, wie sie beim Joggen oder Radeln von irgendwelchen Autos (!!) aus irgendwelchen Scheiß nachgerufen kriegten. Das ist mir, ehrlich gesagt, seit etwa 1994 nicht mehr passiert. Ich habe eher zu tun mit

Problem Nr. 3: Fehlgeleitete Ermutigung. "Ui, das finde ich aber klasse und mutig, dass du so tapfer gegen deine Pfunde kämpfst" -- danke, ihr seid nette Leute, und wenn wir erleuchtet sind, dann halten wir uns an Golda Poretsky's Ratschlag, und nehmen die Komplimente einfach hin, denn es ist nicht unser Job, jeden Idioten eines Besseren zu belehren. Aber manchmal ist man eben nicht besonders erleuchtet, und auf Dauer nervt es.

Health At Every Size bedeutet, intuitiv zu essen und sich so zu bewegen, dass es Spaß macht. Für mich bedeutet intuitives Essen gerne auch Grün- und Gesundfutter, weil ich merke, dass es mir massiv besser bekommt -- vor dem Beginn meiner großen HAES-Offensive vor etwa einem Jahr habe ich diese Anti-Sodbrennen-Kreidetabletten gefressen wie Bonbons, und beim Intuitiven Essen mit mehr Grünzeug und keinen hochkonzentrierten Kohlehydraten + tierischen Fetten geht es meinem Magen so viel besser, dass ich die übriggebliebenen 'Kreide'-Tabletten (eigentlich irgendwelches Magnesiumzeugs) irgendwann im Frühjahr beim Aufräumen weggeschmissen habe. So sieht Besserung im Allgemeinbefinden aus -- vergesst den Abnehmscheiß!

Es nervt aber doch ein bisschen (dauernd ein bisschen, so lange, bis man unbedingt was sagen muss), wenn in (fast) jedem Umfeld, das den Themen 'Gesundes Essen und Bewegung, die Spaß macht' gewidmet ist, das Abnehmen als zentrales Ziel und Hauptindikator für Gesundheit gilt, und man ständig subtrahieren muss, um die eigene Agenda im dickenfeindlichen Umfeld durchzuziehen.

Da gibt es zum Beispiel diese brilliante neue Zeitschrift/Webseite zum Thema gesunde Ernährung, die ich schon erwähnt habe. Auf Papier habe ich das nicht, aber im Internet gucke ich da oft vorbei. Die haben klasse Ideen!! Deren spanisch angehauchte Variante von Grünkohl mit Pinkel ist total originell und zum Niederknieen lecker, und ich habe das diesen Winter garantiert nicht zum letzten Mal gekocht, solange es beim Bio-Supermarkt um die Ecke frischen Grünkohl gibt. Unbedingt nachmachen, darum setze ich tatsächlich mal einen Link dort hin. Klickt aber lieber nicht weiter, weil dort überall so kleine fiese Nervtöter zum Thema "Abnehmen, Abnehmen, Kalorien Sparen!" herumlungern, bei denen ich immer die Augen rollen muss und denke, "Möööönsch, Leute, das ist alt, gesunde Ernährung hat auch andere Ziele als Gewichtsverlust, auch wenn die meisten Leute sie dafür missbrauchen", und dann subtrahiere ich das im Geiste und denke mir meinen Teil und lese lieber, warum dieses oder jenes Gemüse besonders gesund ist. Gurken enthalten ein Enzym, das dem menschlichen Verdauungssystem hilft, tierische Proteine leichter aufzuspalten, ist das nicht klasse? Bei großem Fleisch-Jieper (kommt beim Muskelaufbau) also immer Gurke in den Salat, oder Tsatsiki dazu...

Ich schweife ab. Ich wollte ja nur protestieren, dass ich mich gerne abnehmpropagandafrei in einem Sport- und Gesundfutter-Umfeld bewegen würde. Aber leider ist es im Moment (zumal in Deutschland) noch so, dass die überwiegende Masse der Menschen gar nicht weiß, dass 'Dick = schlecht und ungesund' und 'Jeder Dicke will und kann abnehmen' zwei Glaubensgrundsätze sind, die einfach nicht wahr sind. Dass es alternative Meinungen geben kann.

Da ist es dann, im übertragene Sinne, mal wieder verdammt einsam im Mittelteil...

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Dienstag, 25. September 2012
Man kann es schaffen
Halbmarathoni, weiblich, dick...

Okay, nicht extrem massiv superdick, aber trotzdem definitiv 'dick' nach der Sichtweise, die momentan unsere Sehgewohnheiten infiziert hat.

Wenn die einen Halbmarathon laufen kann, dann kann ich wenigstens meine 5k in unter einer Stunde walken.

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