Montag, 21. Juli 2014
Draußen regnet's. Drinnen schlafen Katzen. Ich habe heißen Tee, ruhige Musik, und etwas Interessantes zu arbeiten.

Das Leben ist gut.-

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Mittwoch, 5. Juni 2013
Huch!


Und schon wieder ist es etwa zwei Wochen später. Und wir haben endlich wieder Sonnenschein. Und Hochwasser, aber das ist nicht wirklich schlimm hier; der Fluss bleibt in der ihm zugewiesenen Auslaufzone. Es zahlt sich doch aus, ein rot-grüne Stadtregierung zu haben, die Flüsse nicht bis zum Anschlag zwischen Mauern presst, um ein Maximum an Platz zur Bebauung zu gewinnen. Normal haben wir eine grüne Lunge mitten durch die Stadt, und jetzt haben wir dort rasende Wassermassen, die aber in niemandes Keller kommen...



Anderswo schlagen die Leute Schlammschlachten, und helfen sich freudig gegenseitig über Hindernisse. Das Bild habe ich über den sehr inspirierenden tumblr-Blog Happy Healthy Fat Girl gefunden; vom "Rock'n Run" hatte ich aber schon mal über meine beste Freundin gehört: das ist eine Gelände-Laufserie in Amerika, mit Metal-Thematik.

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Sonntag, 12. Mai 2013
Ende der 100 Tage
So, gestern war der letzte der 100 Tage, und abgesehen von einem Tag Riesenmuskelkater und 10 Tagen ernsthaft krank habe ich das wirklich durchgehalten: - dass ich die letzten Tage wirklich jeden Tag im Viertel herumlaufenderweise meinen Kilometer zustande gekriegt habe, hat mich dann doch selbst erstaunt. Am Freitag verbrachte ich meinen Kilometer auf dem Weg zum und vom Kino, wo ich endlich zu sehen kriegte, was Tony Stark jetzt schon wieder angestellt hat...

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Sonntag, 5. Mai 2013
100 Tage werden es nicht...
Am Montag, dem 22. April, bin ich noch passend zur Arbeit und zurück gelaufen, dann wurde ich richtig ordentlich krank. Das kann passieren. Jetzt erhole ich mich Tag für Tag, Eisentablette für Eisentablette, von den Auswirkungen einer richtig bösen Blutarmut, und habe gestern und heute bei kleinen Gängen im Viertel und einem Ausflug in die Stadt schon wieder jeweils stückchenweise (anders muss ja auch nicht!) meinen Kilometer zustandegebracht.

Ich bin aber noch etwas empfindlich. Heute habe ich fluchtartig ein Café verlassen, weil eine Gruppe von sieben männlichen Oberschicht-Hipstern, die sich für furchtbar trendy hielt, über einem ausgedehnten Frühstück unglaublich sexistische und rassistische Bemerkungen macchte. Ich wollte wirklich nicht wissen, was die denken, was man von einer schwarzen Frau im Dunkeln sieht...

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Mittwoch, 20. März 2013
Bäume ausreißen, mit Schokoladenjieper
Ich bin jetzt an dem Punkt der jährlichen Fastenzeit wo ich a) eine Energie habe, dass ich Bäume ausreißen könnte, und b) anfange, es total gemein zu finden, dass es in der Werbepause zwischen meinen blutigen Ami-Krimis ständig diese halbfertigen Spezialschokokuchen zum selber Zusammenrühren und Fertigbacken in Riesengroßaufnahme zu sehen gibt...

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Samstag, 16. Februar 2013
Damit es hier nicht so langweilig wird...
... ein paar Bilder:



Mit meiner eingepackten Streitaxt in der U-Bahn, Dezember 2009

Die Art, wie der Kerl hinter mit guckt, erinnert mich aber sehr an dieses Fotoprojekt, das aktuell in der Fatosphere diskutiert wird. Vielleicht findet er aber nur die Streitaxt über meiner Schulter seltsam, auch wenn sie eingepackt ist.-



Mit einem prähistorischen Riesenhirsch (von der Sorte, wie ihn König Thranduil in 'Der Hobbit' reitet), heute.

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Mittwoch, 24. Oktober 2012
Das bin ich...
... wortwörtlich:



... und metaphorisch:



Ich fühle mich gerade so richtig wohl in meiner Haut, es gibt nichts, worüber ich mich ausführlich beschweren könnte. Sogar Golda Poretsky bloggt über das Luxusproblem, wie man mit unwillkommenen Komplimenten umgeht, und empfiehlt, sie einfach zu akzeptieren, weil wir schließlich nicht verpflichtet sind, jeden ahnungslosen Idioten eines Besseren zu belehren.

Mir geht eine Person ab, die von Samstag bis heute hier war und heute wieder gefahren ist; aber das hat sonst mit gar nichts zu tun. Außer, dass sie das wortwörtliche Foto gemacht hat.

Ich lebe. Man lässt mich. Ich erledige meine Dinge, und man lässt mich. Ich marschiere los, und komme schneller an (zehn Minuten schneller als beim ersten Walk im April!), und die Welt ist gerade nicht scharf drauf, mich irgendwie dabei zu stören.

Ich lebe, und bin immer noch froh darüber. Und ansonsten gibt es Katzen und Lavendeltiere.



Sorry - das war jetzt etwas rätselhaft.

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Freitag, 5. Oktober 2012
(Un)gerechtfertigt gute Laune
Nein, mir hat keiner was in den Tee getan. Ich finde bloß irgendwie heute alles mögliche richtig niedlich.



Dass meine Schwester mir ein Foto geschickt hat vom Walken an der Ostsee. Das war keine Veranstaltung oder so, wir sind nur so weit gewalkt, bis die Welt mit 'nem Bretterzaun vernagelt war, und dann wieder zurück.

Dass die letzte offizielle Lauf-/Walk-Veranstaltung, zu der meine beste Freundin und ich dieses Jahr noch gehen wollen, von einem Mini-Laden namens 'Sportverein Waldperlach' veranstaltet wird. Wie niedlich ist das denn, dass am Rand der Großstadt so ein kleiner, ländlich wirkender Verein auch noch seine kleinen Brötchen bäckt?

Dass wir heute im Schwimmbad mitbekommen haben, wie sich eine wildfremde kleine Person von nicht mal ein Meter Höhe tatsächlich überwunden hat und zum ersten Mal in ihrem jungen Leben vom Einmeterbrett gesprungen ist, angefeuert und ermutigt und applaudiert von ihrem Pappa und ungefähr der Hälfte aller anderen Schwimmbadbesucher.

Dass ich in der Arbeit ein altes Familienrezept gepostet habe. Für Geld!

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Montag, 25. Juni 2012
Was ich hätte tun sollen...
... als ich von der wildfremden Dame in der Kirche zwangsgeknuddelt wurde: zurückknuddeln!!

Ich habe das jetzt mal in einem anderen Kontext und bei anderen Leuten beobachtet (man sieht Dinge aus der Distanz ja so viel besser!), und bin amüsiert zu einer Erkenntnis gelangt.

Es gibt diese Leute, die langen dich an. Sie legen dir den Arm um die Schulter, sie sind lieb und lächeln freundlich und werden ein bisschen zu persönlich, obwohl sie dich nicht so besonders gut kennen, oder vielmehr, für den Grad eurer Verbindung sind sie immer einen Tick zu nah dran.

Mit sexueller Belästigung hat das nichts zu tun, das ist vielmehr ein (bewusster oder unbewusster) Dominanzmechnismus, vor allen Dingen vor anderen Leuten, weil der Kampfknuddler so deren Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auch stellt er damit sicher, dass er selber die Taktzahl in eurer Interaktion vorgibt, weil du so oder so auf ihn reagieren musst.

Jetzt habe ich mal so einen Kampfschmuser in Aktion beobachten können (vollkommen anderer Kontext, der nichts zur Sache tut): einmal mit jemandem, der wie ich damals reagiert hat und versucht hat, sich irgendwie zu entziehen, und dann mit jemandem, der zurückgeknuddelt hat, bewusst seine Körpersprache in Richtung des 'Aggressors' aufgemacht hat, dabei so richtig schön freundlich mit dem Ellbogen zuerst in dessen unmittelbare 10-cm-Zone eingetaucht ist und ihm direkt in die Augen gelächelt hat. Uiii, war der Kerle aber ganz schnell wieder beim eigentlichen Thema!

Solange das Gegenüber sich entzieht, dominiert der Kampfschmuser die Aufmerksamkeit und kann das Thema für sich monopolisieren -- wir sind immer noch bei der Situation, dass das Ganze innerhalb einer größeren Gruppe stattfindet und/oder es einen anderen Anlass oder ein tatsächliches Thema gibt, in deren Rahmen das Kampfknuddeln als Taktik eingesetzt wird (wie gesagt, bewusst oder unbewusst). Wer zurückknuddelt, nimmt sich die Initiative wieder, wirft das Unbehagen beim zu nahen Kontakt auf den Verursacher zurück, und kann auch in einem einzigen eleganten Schachzug das Thema, oder die Aufmerksamkeit der anderen Anwesenden (die zu Zuschauern in diesem kleinen Dominanztheater werden) wieder für sich reklamieren. Und ist dabei noch extrem lieb und höflich. Sieg auf ganzer Linie!

Dabei habe ich so etwas auf einer weniger körperlichen Ebene auch schon selber getan. Da gab es etwa den Kollegen, der immer fast zu flirten anfing, wenn er etwas wollte. Nachdem ich da mal vor Zeugen zurückgeflirtet habe, war er sofort wieder auf der sachlichen Ebene und ist nie wieder von ihr abgewichen. Oder der Freund eines Freundes, der allzu freudig meine persönlichen Dinge begutachtet hat, wenn er mal bei mir war, und immer Bücher oder DVDs fand, die er unbedingt leihen musste. Da war dann mal ein grenzlastiges Foto (danke, Adipositivity!) im Stapel neben meinem Computer, und danach wurden meine Dinge in Ruhe gelassen.

Ob ich das genauso freundlich-gemein auch im physischen Nahkampf der Interaktion von Menschen, die sich in einem Raum bewegen, hinkriege, muss ich beim nächsten Angriff einer Kampfknuddlerin mal ausprobieren.

(Also, das hatte jetzt nicht wirklich etwas mit Dicksein zu tun und ist fast offtopisch, aber der ursprüngliche Post hatte, oder ich dachte, er hätte (dabei war deren Erwähnung von wegen 'wir sind ja beide dick' nur ein verbales Eindringen in meine Privatsphäre im Formationsflug mit dem physischen, alles mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der Pfarrerin in der Mitte der Gruppe von unserer Familienfeier weg zu ihrem Anliegen zu bewegen), und das ist jetzt sozusagen das Update mit einer neuen Erkentnis.)

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Donnerstag, 31. Mai 2012
Es war ein guter Monat...


... und es passierten so viele aufregende und wunderbare Dinge, dass ich gar nicht richtig zum Bloggen kam.

Und jedes Mal, wenn ich von Was-Auch-Immer heimkam, begrüßte mich über meiner Flurkommode diese süße kleine grüne dicke Elfe von Adipositivity auf dem Kalender, den mir meine Schwester zu Weihnachten aus den humorvollsten Fotos von Substantia Jones zusammengestellt hat.

Diese kleine grüne dicke Elfe hat mir wirklich Glück gebracht. Deshalb kommt sie jetzt ins Blog.

Plänen für den Juni: noch ein Walking-Event, neue Arbeit anfangen und alte abwickeln, nochmal richtig viel Spargel kochen, bevor es am 24. mit dem aus ist..

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