Sonntag, 6. Mai 2012
Warum kannte ich den noch nicht?
Am Sonntag, 6. Mai 2012 von xarminta im Topic 'Dicke Bilder'
Lowell Herrero, naiver Maler und Neo-Pointillist, malt fröhliche dicke Leute und Katzen in mediterranem Landleben. Hier sind noch ein paar Bilder. Text fremdsprachlich, aber den braucht es nicht.

Einen Wikipedia-Eintrag für den gibt es seltsamerweise gar nicht.

Einen Wikipedia-Eintrag für den gibt es seltsamerweise gar nicht.
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Sonntag, 29. April 2012
Fauler Sonntag
Am Sonntag, 29. Apr 2012 von xarminta im Topic 'Fatosphere'
Also, immer sportlich fit und superaktiv ist auch öde. Deshalb bin ich heute nur 2 km gewalkt, und verdöse den Nachmittag vorm Rechner, indem ich Ragen Chastain und ihrer Truppe via YouTube beim Tanzen zugucke.
Das ist nicht das allerbeste von denen. Das wäre 'When You're Good To Mama', aber man kann nicht erwarten, dass jeder einen Unblocker laufen hat. Wer einen hat, sollte auf den Channel gehen und es sich angucken, es lohnt sich!
Das ist nicht das allerbeste von denen. Das wäre 'When You're Good To Mama', aber man kann nicht erwarten, dass jeder einen Unblocker laufen hat. Wer einen hat, sollte auf den Channel gehen und es sich angucken, es lohnt sich!
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Donnerstag, 26. April 2012
Marianne Kirby darüber, als Dicke den Spaß am Sport zu entdecken
"Ich habe keine unmöglich oder unerreichbaren Ziele mehr, daher bin ich eher bereit, einfach Sport zu machen. Die Konsequenz, wenn ich Bewegung vermeide, ist halt nur, dass ich etwas verpasse, das Spaß macht, und daher mache ich einfach Sport.
Körperliche Aktivität soll keine Strafe für unseren Körper sein, weil es ihm nicht gelingt, einem willkürlichen und unmöglichen Ideal zu entsprechen. Körperliche Aktivität dreht sich vielmehr darum, in deinem eigenen Körper zuhause zu sein.
Bewegung tut gut, auch dann -- vielleicht vor besonders dann -- wenn sie ein bisschen angsteinflößend und herausfordernd ist. Und für einige Körper sieht diese Grenze ganz anders aus als für andere. Wenn die Leute auf ihrem hohen Ross darüber herziehen, dass jemand 'nur ein bisschen Bewegung' brauchen würde, sollten sie in Betracht ziehen, dass sich nicht jeder von der Bewegung besser fühlt. Manche Menschen sind davon erstmal total fertig.
Deshalb ist Bewegung und unsere Freude an ihr so eine persönliche, individuelle Sache, und darum kotzt es mich heftig an, dass wir all diese kulturellen Barrieren aufgebaut haben, die Menschen daran hindern, sich beim Sport wohl zu fühlen und ihrem Körper zu vertrauen. Wir haben uns davon überzeugen lassen, wir könnten alle möglichen Dinge nicht tun, nur weil wir dafür nicht 'richtig' aussehen - was immer richtig sein soll.
Wir sind jetzt erwachsen, zumindest von der Chronologie her. Wir lernen immer mehr, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Mir Sport und Bewegung wieder anzueignen ist ohne Zweifel eines jener Themen, an denen ich noch eine Weile arbeiten werde. Aber es ist trotzdem viel besser, als an diesem emotionalen Gepäck aus der Kindheit und all seinen kulturellen Konnotationen festzuhalten."
Körperliche Aktivität soll keine Strafe für unseren Körper sein, weil es ihm nicht gelingt, einem willkürlichen und unmöglichen Ideal zu entsprechen. Körperliche Aktivität dreht sich vielmehr darum, in deinem eigenen Körper zuhause zu sein.
Bewegung tut gut, auch dann -- vielleicht vor besonders dann -- wenn sie ein bisschen angsteinflößend und herausfordernd ist. Und für einige Körper sieht diese Grenze ganz anders aus als für andere. Wenn die Leute auf ihrem hohen Ross darüber herziehen, dass jemand 'nur ein bisschen Bewegung' brauchen würde, sollten sie in Betracht ziehen, dass sich nicht jeder von der Bewegung besser fühlt. Manche Menschen sind davon erstmal total fertig.
Deshalb ist Bewegung und unsere Freude an ihr so eine persönliche, individuelle Sache, und darum kotzt es mich heftig an, dass wir all diese kulturellen Barrieren aufgebaut haben, die Menschen daran hindern, sich beim Sport wohl zu fühlen und ihrem Körper zu vertrauen. Wir haben uns davon überzeugen lassen, wir könnten alle möglichen Dinge nicht tun, nur weil wir dafür nicht 'richtig' aussehen - was immer richtig sein soll.
Wir sind jetzt erwachsen, zumindest von der Chronologie her. Wir lernen immer mehr, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Mir Sport und Bewegung wieder anzueignen ist ohne Zweifel eines jener Themen, an denen ich noch eine Weile arbeiten werde. Aber es ist trotzdem viel besser, als an diesem emotionalen Gepäck aus der Kindheit und all seinen kulturellen Konnotationen festzuhalten."
- Marianne Kirby, "Yes, Fat People Can!" -- Übersetzung meine eigene
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Sonntag, 22. April 2012
Bin dagewesen, habs gemacht, T-Shirt passt auch...

Dass dieses Bild mich zeigt, wie ich beim heutigen lang geplanten Volkslauf im Ziel eintreffe, muss man mir jetzt mal glauben.

Das hier bin aber wirklich ich, vorher beim Aufwärmen.
Und als ich von den 5 km zurückkam und ins Stadion kam, sagte der Stadionsprecher meinen Namen, also kommt es jetzt sogar mir wahrscheinlich vor, dass ich das tatsächlich getan habe.
Ich würde ja sagen, es war einer für die bucket list, so wie 'ein Mal im Laben im Fußballstadion', aber wir überlegen schon, dass wir im Sommer und im Herbst eigentlich jeweils nochmal wo antreten könnten. Meine beste Freundin ist etwas mucksch, weil die Kilometerzahl gegen Ende nicht mehr ausgeschildert war, sie nicht wusste, dass sie jetzt auf die Tube drücken kann, und hat ihr 'das muss mindestens drin sein' um schäbbige 12 Sekunden verfehlt, weil sie erst richtig losgerannt ist, als sie merkte, 'Ach hier sind wir!' Deshalb will sie es nochmal machen. Und ich gehe dann halt wieder walken.
Man hats nicht leicht, aber leicht hats einen.-
Edit: Jetzt auch mit offiziellem Zielfoto:

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Samstag, 14. April 2012
Schwarz-Gelb Teil 2
Und schon wieder keine Politik! Sowas.
Nein, ich wollte hier nur mal rasch anmerken, dass inzwischen sogar schon das Zentralorgan der deutschprachigen IT-Welt eine detaillierte und intellektuelle Meinung zu dem Verein hat, wegen dem meine beste Freundin behauptet, eine schwarz-gelbe Seele zu haben.
Also, dieser Post ist off-topisch, und nur da, damit a) die schwarz-gelbe Seele und b) Sphingula mit ihren fußballbegeisterten kleinen Kerlen den Artikel finden, wenn sie das nächste Mal hier vorbeikommen, und ich nich mehr dran denken muss, ihnen den Link rüberzuschieben, wenn ich sie das nächste Mal virtuell wo treffe.-
Nein, ich wollte hier nur mal rasch anmerken, dass inzwischen sogar schon das Zentralorgan der deutschprachigen IT-Welt eine detaillierte und intellektuelle Meinung zu dem Verein hat, wegen dem meine beste Freundin behauptet, eine schwarz-gelbe Seele zu haben.
Also, dieser Post ist off-topisch, und nur da, damit a) die schwarz-gelbe Seele und b) Sphingula mit ihren fußballbegeisterten kleinen Kerlen den Artikel finden, wenn sie das nächste Mal hier vorbeikommen, und ich nich mehr dran denken muss, ihnen den Link rüberzuschieben, wenn ich sie das nächste Mal virtuell wo treffe.-
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Samstag, 31. März 2012
OT: Hákarl!!
Hier kommen die Beweisfotos für Silentia, à propos dem Post, der zum Thema Eishai gedriftet war.

Das war die Herausforderung: brennivín und hákarl!!
Das Resultat hier in den Kommentaren!

Das war die Herausforderung: brennivín und hákarl!!
Das Resultat hier in den Kommentaren!
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Dienstag, 20. März 2012
Schwarz-Gelb
Nein, nicht die Politik. Die sind passé. Nee, die Farben.
So wie hier.
Das scheint ein deutlicher Trend zu sein.
So wie hier.
Das scheint ein deutlicher Trend zu sein.
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Sonntag, 18. März 2012
Frühling!
Da muss einfach ein sonniges, frühlingshaftes Bild sein. Bitte:

Von hier -- nette Website mit kurzen, inspirierenden Artikeln auf FA-Grundkurs-Nieveau, wo man auch Leute hinschicken kann, die sich selbst noch hassen.-

Von hier -- nette Website mit kurzen, inspirierenden Artikeln auf FA-Grundkurs-Nieveau, wo man auch Leute hinschicken kann, die sich selbst noch hassen.-
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Samstag, 17. März 2012
Gesundheitsterror
Am Samstag, 17. Mrz 2012 von xarminta im Topic 'Gesellschaft'
Ich mag zwar die Formulierung 'Fettleibige und Säufer' in dem Artikel gar nicht, aber selbst die Bloggerin beim SPON bemerkt jetzt schon, dass der kollektive 'Gesundheits'terror dabei ist, überhand zu nehmen.
Niemand ist verpflichtet, gesund oder fit zu sein. Niemand sollte sich mit der Selbstverständlichkeit der Abnehm-Propaganda in allen Bereichen des populären, gesellschaftlichen Diskurses abfinden. Unser Körper gehört uns selber, um Kinder zu haben oder nicht, um Tattoos oder Piercings darauf anzubringen, um Motorrad zu fahren, Fahrrad, oder Ski, um unsere Kniee mit Ballett zu ruinieren oder beim Fußball riesige Veilchen einzufangen. Um 105 Kilo im Adductoren-Maschinchen zu bewegen, oder mit abgewandelten Langlaufskistöckern durch die Gegend zu wetzen.
Oder das alles nicht zu tun.
Alles andere ist faschistisch.
Niemand ist verpflichtet, gesund oder fit zu sein. Niemand sollte sich mit der Selbstverständlichkeit der Abnehm-Propaganda in allen Bereichen des populären, gesellschaftlichen Diskurses abfinden. Unser Körper gehört uns selber, um Kinder zu haben oder nicht, um Tattoos oder Piercings darauf anzubringen, um Motorrad zu fahren, Fahrrad, oder Ski, um unsere Kniee mit Ballett zu ruinieren oder beim Fußball riesige Veilchen einzufangen. Um 105 Kilo im Adductoren-Maschinchen zu bewegen, oder mit abgewandelten Langlaufskistöckern durch die Gegend zu wetzen.
Oder das alles nicht zu tun.
Alles andere ist faschistisch.
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Donnerstag, 15. März 2012
Fit Fatties Forum.
Habe ich noch nicht gelesen, verlinke ich mal als eine Art öffentliches Lesezeichen.-
Habe ich noch nicht gelesen, verlinke ich mal als eine Art öffentliches Lesezeichen.-
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Mittwoch, 29. Februar 2012
Extra seltsames Futter
Während der Fastenzeit esse ich seit Jahren nichts Süßes und kein Fleisch. Fisch schon. Ich bin dann einer dieser nervigen Pescetarier, wegen denen sich die echten Vegetarier immer anhören müssen: 'Aber Fisch isst du schon?' Das ist eine Angewohnheit, der ich schon seit Jahren die Treue halte, so also auch dieses Jahr, inkl. dem Intuitiven Essen.
Heute nach dem Sport habe ich deshalb so ungefähr das seltsamste Futter als Abendessen gehabt, das man sich so ungefähr denken kann.
Vegane Currywust! Aus Tofu-Grill-lingen aus dem Biomarkt. Schmeckte ausgesprochen anständig und glaubwürdig -- aber wie pervers ist das denn!!
Um zu sehen, was für ein perverses Zeug ich in dem Zwiespalt aus 'zur Zeit kein Fleisch' und 'Jieper nach dem Sport' als Abendessen hatte, highlightet ihr mit der Maus den weißen Bereich zwischen diesem Absatz und dem vorigen. Das nennt man Whitetext.
Heute nach dem Sport habe ich deshalb so ungefähr das seltsamste Futter als Abendessen gehabt, das man sich so ungefähr denken kann.
Vegane Currywust! Aus Tofu-Grill-lingen aus dem Biomarkt. Schmeckte ausgesprochen anständig und glaubwürdig -- aber wie pervers ist das denn!!
Um zu sehen, was für ein perverses Zeug ich in dem Zwiespalt aus 'zur Zeit kein Fleisch' und 'Jieper nach dem Sport' als Abendessen hatte, highlightet ihr mit der Maus den weißen Bereich zwischen diesem Absatz und dem vorigen. Das nennt man Whitetext.
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Samstag, 25. Februar 2012
Noch einer
Am Samstag, 25. Feb 2012 von xarminta im Topic 'Fatosphere'
Jetzt bläst auch schon Disney zur Dicken-Hatz.
Aber 'das Internet' (hier in Form von Brian vom Blog Red No. 3, der gut mit Computergrafik umgehen kann) hat schon einen Weg gefunden, wie man das umdrehen kann.

Die ist doch richtig fröhlich und knuffig! Danke, liebe Firma Disney, dass ihr uns kostenlos ein neues Maskottchen designt habt!
Update: Anscheinend hat der Online-Shitstorm Disney gar nicht gefallen. Aber das professionelle Disney-Maskottchen behalten wir gerne. Danke.
Aber 'das Internet' (hier in Form von Brian vom Blog Red No. 3, der gut mit Computergrafik umgehen kann) hat schon einen Weg gefunden, wie man das umdrehen kann.

Die ist doch richtig fröhlich und knuffig! Danke, liebe Firma Disney, dass ihr uns kostenlos ein neues Maskottchen designt habt!
Update: Anscheinend hat der Online-Shitstorm Disney gar nicht gefallen. Aber das professionelle Disney-Maskottchen behalten wir gerne. Danke.
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Freitag, 17. Februar 2012
Zwischenbericht
Am Freitag, 17. Feb 2012 von xarminta im Topic 'Mein dickes Leben'
Muckibude macht immer mehr Spaß, es gibt seltsames aber superleckeres Futter, und ich habe mich neulich zum ersten Mal an sowas ähnlichem wie Yoga versucht, wobei ich festgestellt habe, dass ich eine totale Legacy-Verspannung in meinem oberen Gesäßbereich habe, wo ich seit Jahren Schonhaltung kultiviere, seit ich mit 13 in einer Klopperei das Steißbein angebrochen habe -- yep, ich war schon immer superheftig.
Jetzt arbeite ich also in der Muckibude auch dran, diese Muskeln zu bewegen und zu lockern, damit die yoga-artige Ertüchtigung (nennt sich wohl Workout-Yoga, oder Yoga-Workout, und kriege ich von der Krankenkasse bezahlt, wegen all dem Unheil im Herbst) in Zukunft auch Spaß macht.
Ansonsten verzichtet die Welt in der letzten Zeit massiv darauf, mich anzufeinden. Bei Pinterest fordere ich die Scheuklappenträgerinnen, die meine HAES-Pins auf ihre Pro-Abnehm-Boards weiterpinnen (weil es für so eine Normala nicht denkbar ist, dass man Themen wie Ernährung oder Sport anders als im Kontext von "OMG ich will abnehmen!!1!111!" erwähnen kann) immer höflich auf, doch bis zur Quelle durchzuklicken. Witzig, wie ich auf Pinterest so zu einer kleinen aber wachsenden HAES-Clique gravitiert bin. Eigentlich wollte ich da Bücherregale und Sofas sammeln.
Diese Woche habe ich beobachten können, wie ich auf 'externen' Stress reagiere, den mir das Leben ungefragt reinreicht. Ich hatte festgestellt, dass es der Stress ist, der mich von allen Faktoren gesundheitlich am ehesten beeinflusst. Natürlich überreicht einem das Leben manchmal einen Pflasterstein, und mit dem muss man dann irgendwas machen. Wer versucht, Stress von außen komplett zu ignorieren, läuft Gefahr, von einem Bus oder Porsche umgesemmelt zu werden, von dem er sich nicht hatte stressen lassen wollen. Aber meine konditionierte Reaktion war bislang, solche Pflastersteine ins Schleuderprogramm der Waschmaschine zu stecken, metaphorisch ausgedrückt. Beim dieswöchigen Pflasterstein (na gut, größerer Bachkiesel, eher) habe ich das beobachtet und erfolgreich die Maschine ausgemacht. Und dann den externen Stressfaktor vernünftig bearbeitet.
Gestern nachmittag schimpfte sich dann eine Kollegin wegen Arbeitsstress ausgiebig bei mir aus, und ich musste sehr an mich halten, nicht mit ungebetenen Ratschlägen um mich zu werfen. Auch wenn ich so deutlich sehen konnte, wie die Ärmste gerade auch einen Pflasterstein im Schleudergang hatte.
Jetzt arbeite ich also in der Muckibude auch dran, diese Muskeln zu bewegen und zu lockern, damit die yoga-artige Ertüchtigung (nennt sich wohl Workout-Yoga, oder Yoga-Workout, und kriege ich von der Krankenkasse bezahlt, wegen all dem Unheil im Herbst) in Zukunft auch Spaß macht.
Ansonsten verzichtet die Welt in der letzten Zeit massiv darauf, mich anzufeinden. Bei Pinterest fordere ich die Scheuklappenträgerinnen, die meine HAES-Pins auf ihre Pro-Abnehm-Boards weiterpinnen (weil es für so eine Normala nicht denkbar ist, dass man Themen wie Ernährung oder Sport anders als im Kontext von "OMG ich will abnehmen!!1!111!" erwähnen kann) immer höflich auf, doch bis zur Quelle durchzuklicken. Witzig, wie ich auf Pinterest so zu einer kleinen aber wachsenden HAES-Clique gravitiert bin. Eigentlich wollte ich da Bücherregale und Sofas sammeln.
Diese Woche habe ich beobachten können, wie ich auf 'externen' Stress reagiere, den mir das Leben ungefragt reinreicht. Ich hatte festgestellt, dass es der Stress ist, der mich von allen Faktoren gesundheitlich am ehesten beeinflusst. Natürlich überreicht einem das Leben manchmal einen Pflasterstein, und mit dem muss man dann irgendwas machen. Wer versucht, Stress von außen komplett zu ignorieren, läuft Gefahr, von einem Bus oder Porsche umgesemmelt zu werden, von dem er sich nicht hatte stressen lassen wollen. Aber meine konditionierte Reaktion war bislang, solche Pflastersteine ins Schleuderprogramm der Waschmaschine zu stecken, metaphorisch ausgedrückt. Beim dieswöchigen Pflasterstein (na gut, größerer Bachkiesel, eher) habe ich das beobachtet und erfolgreich die Maschine ausgemacht. Und dann den externen Stressfaktor vernünftig bearbeitet.
Gestern nachmittag schimpfte sich dann eine Kollegin wegen Arbeitsstress ausgiebig bei mir aus, und ich musste sehr an mich halten, nicht mit ungebetenen Ratschlägen um mich zu werfen. Auch wenn ich so deutlich sehen konnte, wie die Ärmste gerade auch einen Pflasterstein im Schleudergang hatte.
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Freitag, 3. Februar 2012
Bärendrücken

[[von hier]]
Ich glaube, das drucke ich wirklich mal auf ein T-Shirt.
Dann gibt es keine Fragen/falsche Annahmen in der Muckibude, dann ist alles klar, ohne dass ich mich im geringsten feindselig zeige. Vielleicht verwandle ich den toten Bären noch in einen schlafenden -- Kreuzchen als Augen ist bei Comics schließlich entweder 'tot' oder doch zumindest 'gerade massiv k.o. geschlagen. Dabei stehen die Viecher doch unter Naturschutz, und ich finde es immer noch peinlich, dass die blöden Bayern den ersten freien Bären seit 150 oder was Jahren prompt abschießen mussten. Nee, ich kille keine Bären, ich stemme sie nur...
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